Norge vi kommer!

Jetzt wird es tatsächlich konkret: Wir gehen nach Norwegen!

Da wir bisher von der Entwicklung unseres Auswandervorhabens nicht gepostet haben ein kurzer Rückblick:

Seit 2007 hat es uns uns nun jedes Jahr wieder nach Norwegen gezogen. Der erste Urlaub führe uns durch den Süden Schweden und Norwegens und wir waren sehr begeistert und uns war klar, dass dies nicht der letzte Urlaub in Skandinavien gewesen sein wird. Es folgten viele weitere Urlaube in Skandinavien, hauptsächlich jedoch Norwegen. Wir waren mit dem „Norwegen-Virus“ infiziert.

Letztes Jahr schlussendlich, hatten wir die Gelegenheit den Sommer über vier ganze Monate durch Skandinavien zu reisen. Man mag es sich nicht gedacht haben, aber die meiste Zeit davon haben wir uns in Norwegen aufgehalten. Hierzu gibt es übrigens einen eigenen Blog mit vielen Berichten und Bildern von unserer Reise! In diesen vier Monaten haben wir in unserem VW Bus vom südlichsten Punkt Norwegens, bis zur russischen Grenze fast jede Ecke, die wir noch nicht kannten gesehen.

Nach dieser Erfahrung, hatten wir uns eigentlich gesagt, dass das jetzt erstmal genug Dosis „Norwegen“ war und wir den nächsten Urlaub wo ganz anders machen werden. So waren wir schon kurz davor nach Andalusien in Spanien zu fahren, ehe wir uns im Februar 2013, vor allem auch wegen dem eh in ganz Europa nicht so prallem Wetter, doch wieder für einen Winterurlaub in Skandinavien entschieden. Erst haben wir eine Woche in schwedisch Lappland in Svanabyen verbracht und dann eine Woche im größten Wintersportgebiet Norwegens, in Trysil. So hatten wir auch zum allerersten Mal den tollen Winter Skandinaviens erlebt.

Zu Hause wieder angekommen, Koffer ausgepackt und gerade ins Bett gelegt, hielt mir Steffi plötzlich ihr Handy hin: „Les mal!“. Was in der eMail stand, die sie da erhalten hatte, sollte unser Vorhaben mit einem mal wahr werden lassen und unser Leben plötzlich durcheinanderwürfeln. Eine Tierärztin, mit der Steffi sich bereits einige Wochen zuvor zu einem Gespräch in Kopenhagen getroffen hatte, schrieb ihr, dass sie bei ihr anfangen könne. Schlussendlich ging es dann so schnell, dass Steffi mich keine zwei Wochen später mit dem Flieger Richtung Norwegen verließ. Zuerst musste sie nämlich einen Besamungskurs in Trondheim absolvieren, ehe sie direkt weiter nach Lakselv flog, wo sie nun seitdem verweilt.

Ich als Mann, der inzwischen anderes gewohnt war, war nun von einem auf den anderen Tag wieder auf mich allein gestellt. Fragen wie „Wann wird der Papiermüll abgeholt?“ spielten auf einmal eine bedeutende Rolle. 😉 Naja, ich denke, ich habe den Alltag allein bisher ganz ok gemeistert. Und „bald“ muss ich das zum Glück auch nicht mehr. Gegen Herbst werde ich Steffi nach Lakselv folgen, denn sie hat nun die Zusage weiter dort arbeiten zu können. Nun gibt es viel zu regeln und erledigen… Wohnung kündigen, Dinge verkaufen, Möbel einlagern, Jobsuche und und und. Ich habe mir vorgenommen jetzt hier weiter von unserer Auswanderung zu berichten, wofür die Seite ja u. a. gedacht war. Ich hoffe den ein oder anderen wird es interessieren und dem ein oder anderen ebenfalls Auswanderwilligen interessante Infos bringen. 🙂

3 Kommentare

    • Michael on 6. Juni 2013 at 15:26

    Alles erdenklich gute euch beiden bei der Umsetzung dieses grossen Schrittes! Auswandern ist eine tolle Sache und schafft – egal in welches Land man zieht – eine ganz neue Perspektive auf die Welt. Ich würde es auf jeden Fall jederzeit wieder tun – wenn sich mir solche landschaftlichen Höhepunkte wie in Norwegen bieten würden sowieso. 😉

    • Bettina on 6. Juni 2013 at 17:50

    🙂

    Willkommen in der schønen und intressanten finnmark !!! 🙂

    Wir werden sie zwar wieder verlassen und in Nordland, in der Beiarn Kommune ein Hotel mit Kro uebernehmen. Du siehst, auch wir packen wieder mal alles ein…
    🙂

    Ich wuensche euch alles Gute ….es lohnt sich !!!
    Immer wieder !

    • Matze on 6. Juni 2013 at 18:25
      Author

    Na, da arbeitet ihr euch ja langsam nach Süden. 🙂 Da wissen wir ja, wo wir auf der Durchreise übernachten. 🙂

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